CP

Projektaufruf verlängert bis zum 31. Dezember 2019

Pressemitteilung Luxemburg, den 1. August 2019

Der Ende Februar gestartete Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen wird bis zum 31. Dezember verlängert. Diese Entscheidung spiegelt das Interesse am Aufruf wider, die Anzahl der sich kurz vor Ablauf noch in der Erstellung befindlichen Dossiers sowie die kürzlich getroffene Entscheidung zur Kofinanzierung von Projekten in den französischen Gemeinden des Verbundes „Communauté de communes du Pays Haut Val de l’Alzette“ (CCPHVA).

 
Bis zum 31. Juli, der anfänglichen Frist zur Einreichung von Projektvorschlägen, sind insgesamt 290 Dossiers über das Onlineformular auf der Website www.esch2022.lu eingereicht worden. Angesichts der hohen Anzahl an eingeschriebenen Benutzern und unabgeschlossenen Dossiers sowie unter Berücksichtigung des Aufwandes, den die Erstellung eines solchen Dossiers implizieren kann, hat sich eine Verlängerung der Einreichfrist als die beste Lösung herausgestellt. 


Die Verlängerung ergibt sich auch aus der kürzlich getroffenen Entscheidung zur Kofinanzierung von Projekten in den französischen Gemeinden des Verbundes „Communauté de communes du Pays Haut Val d’Alzette“ (CCPHVA). Ein Entschluss, der neue Rahmenbedingungen für die aus der Region stammenden potenziellen Projektinitiatoren geschaffen hat. Die vom Aufsichtsrat der „Capitale européenne de la Culture 2022 asbl“ bestätigte Entscheidung des Kulturministeriums sieht konkret vor, auf dem gesamten Territorium von Esch2022 die gleichen Regeln zur Kofinanzierung von Projekten anzuwenden, nämlich eine Kofinanzierung von maximal 50 %. 


Aus diesen beiden Gründen hat die Direktion von Esch2022 entschieden, eine Verlängerung der Einreichfrist bis zum Ende des Jahres zu empfehlen. 


Der Aufruf läuft also bis zum 31. Dezember weiter, und ist auch Interessenten gegenüber offen, die bis dato noch kein Benutzerkonto angelegt und somit den Bewerbungsprozess noch nicht gestartet haben.


Die Direktion von Esch2022 möchte allen Initiatoren der 290 bereits eingereichten Projekte für die unternommenen Anstrengungen, ihre Dossiers bis zum 31. Juli fertigzustellen, danken. In den kommenden Wochen wird die Jury diese Projekte anhand der festgelegten Richtlinien bewerten. Alle zurückbehaltenen Projekte werden Teil des Kunst- und Kulturprogramms von Esch2022 sein. Die Jury besteht aus folgenden Mitgliedern: Baillie Sasha (Luxinnovation), Braun Nancy (Esch2022), Brugnoni Tania (1535), Garcia Robert (Aufsichtsrat ESCH2022), Goedert Jean (früh. Architekt Stadt Esch), Haensel Jean-Marie (Aufsichtsrat ESCH2022), Kohn-Stoffels Danièle (Aufsichtsrat ESCH2022), Mosar Christian (Esch2022), Muller Gérald (SNJ), Zeches Barbara (Aufsichtsrat ESCH2022), Zuccoli Laura (ASTI). 


Zur Erinnerung: Jede Privatperson, Gemeinde, Institution sowie jeder Verein ist dazu eingeladen, einen Vorschlag für ein Kulturprojekt einzusenden. Die Voraussetzung: Das Projekt muss auf dem Gebiet von Esch2022 stattfinden. Das Formular, auf dem auch die Teilnahmebedingungen im Detail einsehbar sind, kann auf der Internetseite www.esch2022.lu heruntergeladen werden und muss vor dem 31. Dezember 2019 eingereicht werden.


Kontakt Ronnie Gerber Verantwortlicher für Kommunikation, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit presse@esch2022.lu Tel.: +352 2883 2022


Über Esch2022 Mit der Stadt Esch-sur-Alzette im Zentrum ist „Esch2022“ Kulturhauptstadt Europas 2022. Das Gebiet umschließt alle Gemeinden des Verbandes ProSud sowie die acht französischen CCPHVA-Gemeinden. Esch2022 steht unter dem Motto „Remix Culture“. Aktuell findet eine Ausschreibung zur Einreichung von Projekten für das Kulturprogramm statt. Esch2022 wird durch die Vereinigung „Capitale européenne de la Culture 2022 asbl“ verwaltet.